
7. April 2014
Das Social Media Marketing stellt eine weitere Form des Online-Marketings dar. Hierbei können verschiedene Internetportale genutzt werden, um die die Steigerung der Bekanntheit zu erreichen und die Kommunikation mit dem Kunden und dessen Betreuung, kostengünstig und in Echtzeit zu gewährleisten und hierdurch im Endeffekt einen höheren Umsatz zu erzielen.
Im Rahmen des Web 2.0 haben sich Netzwerke im Internet gebildet, die einen virtuellen Ort darstellen, an dem Freunde und Bekannte, aber auch Unternehmer untereinander ihre sozialen Beziehungen pflegen können. Natürlich können die Portale nicht nur für das Networking genutzt werden, sondern bieten sich auch für Werbezwecke an.
Facebook hat über eine Milliarde aktive Nutzer, von denen etwa 900 Milliarden täglich mehrmals und über mobile Endgeräte auf das Netzwerk zugreifen. Facebook ist somit derzeit das größte soziale Netzwerk, in welchem Personen verschiedener Altersklassen und mit ganz unterschiedlichen Interessen aktiv sind. Das können sich auch Unternehmen zu Nutze machen, indem dort – auf die Zielgruppe ausgerichtete- Werbeanzeigen geschaltet werden. Auf diese Weise werden Streuverluste minimiert und die Effektivität der Werbung, gesteigert.
Der Microblogging-Dienst Twitter erfreut sich, als Instrument des Online-Marketings, ebenfalls großer Beliebtheit bei Unternehmern.
Um geschäftliche Kontakte national zu pflegen, eignet sich insbesondere das Netzwerk „Xing“. Zur internationalen Kontaktpflege kann das Netzwerk „LinkedIn“ verwendet werden.
Regeln zur Nutzung von sozialen Netzwerken
Nutzen Sie soziale Netzwerke als Marketing-Instrument, sollten Sie vorab klären, welche Mitarbeiter Ihres Unternehmens beitreten sollen und welche Zielsetzung mit dem Beitritt verfolgt wird, also zum Beispiel die Beschaffung von Personal oder die Generierung neuer Kunden. Auf die Zielsetzung werden die Maßnahmen schließlich ausgerichtet.
Des Weiteren müssen Sie sich entscheiden, welche Fakten das in seinem Profil preisgeben soll. Diese Einstellungen sollten Sie im Hinblick auf die Interessen der Zielgruppe vorgenommen werden. So sollten hier unbedingt die URL der Homepage sowie Informationen zum Produkt- oder Dienstleistungsportfolio ersichtlich sein.
Unser Tipp:Wichtig ist auch, dass Unternehmensseiten in sozialen Netzwerken ein Impressum aufweisen!
Bei der Generierung von Kontakten sollten Sie nach Möglichkeit darauf achten, dass nur so viele Kontakte bestehen, wie der zuständige Mitarbeiter auch bearbeiten und pflegen kann. Bei fast allen Netzwerken ist es möglich, unternehmenseigene Gruppen anzulegen, die Kunden als Diskussionsforen dienen und somit vom Unternehmen ohne Schwierigkeiten überwacht werden können. Mitarbeiter, die diese sozialen Netzwerke pflegen, sollten sich dabei an bestimmte Regeln halten: So gilt es sich vorher abzustimmen, welche Firmeninterna veröffentlicht werden dürfen und welche nicht. Außerdem ist es sinnvoll, wenn sich vorab einen Aktionsplan zurechtgelegt wird, wie eventuelle negative Kommentare zu reagieren ist. Falsch ist es, Kritik einfach zu löschen oder gar unkommentiert zu lassen. Das liefert lediglich eine weitere Angriffsfläche.
Communities
Eine weitere interessante Möglichkeit stellen auch so genannte „Communities“, also Interessengemeinschaften im Internet dar. Dabei kann zwischen produktbezogenen Communities, kommerziellen Klubs und kommerziellen Lifestyle-Communities differenziert werden.
In produktbezogenen Communities tauschen sich Verbraucher über ein bestimmtes Produkt aus. Hierbei wird zwischen Communities unterschieden, welche die Kunden selber ins Leben gerufen haben oder Communities, die das entsprechende Unternehmen betreibt, um die Kundenbetreuung zu verbessern und die Beziehung zum Kunden zu stärken.
Kommerzielle Klubs dienen Verbrauchern dazu, durch das Zusammenschließen mit Gleichgesinnten, bestimmte Produkte oder Leistungen günstiger zu beziehen, wie das beispielsweise in Buchklubs der Fall ist. Gibt es bereits Communities, welche sich inhaltlich auf die angebotenen Artikel und Leistungen beziehen, können diese von Unternehmen als Absatzkanal eingesetzt werden. Der Vorteil bei solch einer Community besteht darin, dass die Kunden durch den Beitritt im Club bereits Interesse an den Produkten bekundet haben. Durch Partnerprogramme, wie dem Affiliate-Marketing, können Kunden durch Vergünstigungen zum Kauf animiert werden. Um Kunden an diese Community zu binden, eignen sich kleine Prämien beim Eintritt.
Kommerzielle Lifestyle-Communities gruppieren sich um bestimmte Themengebiete, wie zum Beispiel Sport oder Wellness. In diesen Communities haben Unternehmen die Möglichkeit, ihr Produkt zu präsentieren, Banner und Logos zu platzieren oder redaktionelle Beiträge zu veröffentlichen, um die Zielgruppe direkt anzusprechen.
Fazit
Als Unternehmen profitiert man, wenn soziale Netzwerke und Communities als Instrumentedes Online-Marketings genutzt werden, durch die Bündelung von Interessengemeinschaften, die als Zielgruppe nahezu ohne Streuverluste adressiert werden können. Wichtig ist, dass Sie sich genau überlegen, wie Sie Ihre Zielgruppe ansprechen und welche Botschaft Sie vermitteln wollen.
Häufig ist es jedoch so, dass die genannten Tätigkeiten die personellen und zeitlichen Ressourcen des Unternehmens sprengen. Schließlich muss eine Unternehmensseite nicht nur eröffnet, sondern auch ständig mit aktuellen Informationen gefüttert und aktiv interagiert werden, um das Potenzial dieses Instruments voll auszuschöpfen. In diesem Fall bietet es sich an, einen externen Partner „ins Boot zu holen“, der Sie dabei unterstützen und beratend zur Seite stehen kann.
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Quelle Beitragsbild: © Palto – Social Network – Item ID: 2007957 – http://photodune.net/item/social-network/2007957