
20. April 2015
Es ist quasi eine Premiere: Noch bevor Google den neuen „Mobile Friendly Algorithmus“ eingeführt hat gibt der Konzern bekannt, was sich konkret für Website-Betreiber verändern wird – und sogar mit Ratschlägen zur Umsetzung wurde im Vorherein nicht gespart!
Ab morgen, dem 21. April 2015, sorgt der Mobile Friendly Algorithmus dafür, User vor Internetseiten, die nicht mobil optimiert sind, zu warnen. Welche Maßnahmen sollten Website-Betreiber jetzt ergreifen, um Herabstufungen im Ranking zu vermeiden? Wir zeigen Ihnen, warum und an welcher Stelle Handlungsbedarf besteht.
Alltagsbegleiter: Mobile Endgeräte
Mobile Endgeräte sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Schließlich möchte man, wo man geht und steht, E-Mails versenden, Freunde und Bekannte über soziale Kanäle auf dem Laufenden halten, Videos ansehen und so weiter. Frustration kommt auf, wenn man feststellt, dass die angesurften Websites nicht für mobile Endgeräte optimiert sind und die Bedienbarkeit darunter leidet.
Damit genau das nicht passiert, die User zufriedengestellt und die Suchergebnisse noch relevanter werden, setzt Google regelmäßig entsprechende Algorithmus-Updates, wie Hummingbird, Panda, Penguin und Co., und nun auch den Mobile Friendly Algorithmus um.
Mobile Friendly Algorithmus
Google macht ab morgen, dem 21. April, in den mobilen Suchmaschinen-Ergebnissen sichtbar, welche Websites bereits für mobile Endgeräte optimiert sind und welche (noch) nicht. In diesem Zuge werden optimierte Seiten in den mobilen Suchmaschinen-Ergebnissen mit dem auffälligen Label „mobile friendly“ ausgestattet. Eine Art Vorwarnung also, dass die jeweiligen Seiten auf mobilen Endgeräten Probleme bereiten könnten, wenn sie aufgerufen werden.
Welche Konsequenzen drohen Website-Betreibern?
Der Traffic auf nicht mobil-optimierten Websites wird in der Zukunft entsprechend abnehmen, denn ganz ehrlich gesagt: Wer besucht schon gerne eine Seite, bei der bereits von Vornherein klar ist, dass die Bedienung nicht gerade komfortabel ist? Darüber hinaus wird sich die fehlende Optimierung natürlich auch auf die Positionierung in den Suchmaschinen-Ergebnissen haben, denn Google wird die Website dementsprechend herabstufen.
Was ist zu tun?
Wie gut die eigene Seite für mobile Endgeräte optimiert ist, das kann man mit dem Google-eigenen Test herausfinden. An dieser Stelle gibt Google übrigens auch einen Leitfaden an die Hand, wie man die eigene Website für mobile Endgeräte optimieren kann.
Wer jetzt schnellstmöglich die Initiative zur Optimierung ergreift, muss sich keine Sorgen machen. Sobald eine mobile Version der Seite verfügbar ist, registriert Google diese Veränderungen automatisch beim Crawlen und die Seite erhält das Label „mobile friendly“.
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Quelle Beitragsbild: © georgejmclittle – mobile devices – Item ID: 9089398 – http://photodune.net/item/mobile-devices/9089398